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PSG: Was sich zum Jahreswechsel ändert

PSG: Was sich zum Jahreswechsel ändert

02.01.2017

Die AS AG unterstützt Sie bei Neuerungen zur Abrechnung

Das zweite und dritte Pflegestärkungsgesetzt (PSG II & III) treten zum 1.1.2017 in Kraft. Dadurch ergeben sich Änderungen bei der Abrechnung von ambulanten Pflege-, Betreuungs- und Beratungsleistungen. Für die Richtigkeit der Angaben tragen Leistungserbringer die Verantwortung. Damit Sie von Anfang an korrekt abrechnen, hat die AS Abrechnungsstelle für Heil,-Hilfs- und Pflegeberufe AG (AS AG) alle Mitarbeiter geschult. Wir unterstützen Sie gern bei Fragen zu den Neuerungen.

Wesentliche Veränderungen ergeben sich durch die Einführung eines neuen Bewertungssystems, das geistige Beeinträchtigungen stärker und körperliche weniger als bisher berücksichtigt. Aus bisher drei Pflegestufen werden fünf Pflegegrade. Ambulante Pflegedienste stehen durch das neue Gesetz also vor einer Umstellung bei der Abrechnung ihrer Leistungen.

Das bedeutet: Bereits ab Januar 2017 müssen ambulante Pflege-, Betreuungs- und Beratungsleistungen entsprechend dokumentiert und ab Februar 2017 mit den neuen Ziffern abgerechnet werden. „Was geschieht, wenn man wie bisher abrechnet und die gesetzlichen Änderungen nicht berücksichtigt, weiß derzeit noch keiner“, meint Fabian Siemering, Vertriebsleiter der AS AG. Möglicherweise verzögerten sich die Zahlungen der Krankenkassen erläutert Siemering. Wie die gesetzlichen Änderungen sich im Einzelnen auswirken, werde sich erst im praktischen Alltag zeigen.

Außerdem beinhalten die neuen Pflegestärkungsgesetze Regelungen zur Vorbeugung, Aufdeckung und Bekämpfung von Abrechnungsbetrug in der Pflege. Bereits das PSG II enthält die Verpflichtung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) neben der Qualität auch die Abrechnung zu prüfen. Im PSG III wird darüber hinaus ein systematisches Prüfrecht eingeführt, das im Sozialgesetzbuch V verankert ist. Dies sieht eine regelmäßige Prüfung auch jener Pflegedienste vor, die nur Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, also häusliche Krankenpflege anbieten. Ergänzend werden alle Personen, die ausschließlich Leistungen zur häuslichen Krankenpflege von Pflegediensten erhalten, in die Stichproben des MDK eingeschlossen. Abrechnungsprüfungen können zudem von den Pflegekassen unabhängig von Qualitätsprüfungen durchgeführt werden, wenn entsprechende Anhaltspunkte vorliegen. *

Das bedeutet, dass Leistungserbringer wie ambulante Pflegedienste jederzeit nicht nur auf Qualitätsprüfungen durch den MDK, sondern auch auf Abrechnungsprüfungen vorbereitet sein sollten. Ab 2017 können Ihre Abrechnungen jederzeit kontrolliert werden. Daher hat die AS AG bereits frühzeitig ihre Mitarbeiter geschult und sich für Sie vorbereitet. Wir bieten unseren Kunden Unterstützung bei sämtlichen Fragen rund um die Abrechnung an.

Unser Vertriebsleiter, Herr Siemering, berät Sie gern unter der Telefonnummer 0421 303 83 140 oder unter F.Siemering@as-bremen.de. Ihr persönlicher Sachbearbeiter hilft Ihnen auch bei individuellen Fragen zu den Änderungen bei der Abrechnung nach PSG II und PSG III.

Mit uns können Sie in jedem Fall rechnen!

*(Auszug aus dem Plenarprotokoll 952 des Bundesrats zum TOP 13 vom 16.12.2016)

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